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Dossier
Was wird aus Opel?
Autokonzern sucht Zukunft
Spätestens der Niedergang des US-Mutterkonzerns General Motors hat Opel in die Krise gestürzt. Im Bemühen, die Traditionsmarke zu retten, begann ein monatelanges Hin und Her. Die Entscheidung, den Auto-Konzern an den Investor Magna zu verkaufen, war praktisch schon gefallen, doch dann kam alles ganz anders. tagesschau.de hat Hintergründe zur Opel-Zukunft in einem Dossier zusammengestellt.
Experten über die Rettung des Konzerns
Bei seiner Sanierung setzt Opel auf Staatshilfen. Doch Geld ist nicht das einzige Problem. tagesschau.de hat mit einem Marketingexperten, einer Psychologin, einem Designer und einem Krisenforscher gesprochen. Ihr Fazit: Vergesst den alten Markennamen Opel und die bisherige Modellpolitik. [mehr]
Weniger Staatshilfe, mehr Eigenanteil
GM will nun doch mehr als die Hälfte der Kosten für die Opel-Sanierung übernehmen. Der Konzern erhöht seinen Anteil von 600 Millionen auf 1,9 Milliarden Euro. Europas Regierungen sollen 1,8 Milliarden Euro Staatshilfen beisteuern. Die Gesamtkosten zur Rettung von Opel steigen von 3,3 auf 3,7 Milliarden Euro. [mehr]
Kritik an GM-Konzept für Opel-Sanierung nimmt zu
Regierung, Parlament und Betriebsrat sind sich offenbar einig: General Motors muss das Konzept für die Sanierung der Tochter Opel nachbessern, um eine Chance auf Staatshilfen zu haben. Die bisherigen Pläne seien nicht konkret genug, der GM-Eigenanteil an den Sanierungskosten zu niedrig, lautet die Kritik. [mehr]
Sanierungsplan für Opel vorgestellt
Der angeschlagene Autobauer Opel hat 1,5 Milliarden Euro für seine Sanierung beim deutschen Staat beantragt. Zugleich gab das Unternehmen seine Personalpläne bekannt: In Deutschland sollen mehr als 3900 Stellen eingespart werden, europaweit sind es 8300. [mehr]
Autoexperte Bratzel im Interview
Selbst wenn Opel sich mit der jetzt vorgelegten Sanierung retten kann - die Probleme des Autobauers bleiben bestehen. Das sagt Autoexperte Bratzel im Gespräch mit tagesschau.de. Für die Zukunft könne in der Autobranche aber ohnehin niemand Garantien für den Erhalt von Standorten übernehmen. [mehr]
Reaktion auf Aus für Werk in Antwerpen
Die Opel-Mitarbeiter laufen Sturm gegen die Schließung des Standorts Antwerpen. Zwar seien keine Streiks geplant, sagte Betriebsratschef Franz. Doch er schloss einen Lohnverzicht der Beschäftigten als Sanierungsbeitrag aus. Schließlich habe der Opel-Mutterkonzern GM seine Versprechen gebrochen. [mehr]
Opel-Chef tritt zurück
Nach sechs Jahren an der Spitze des Autobauers ist Opel-Chef Demant zurückgetreten. Der Konzern teilte mit, Demant werde künftig für die Überwachung der Produktrechte der Opel-Mutter GM zuständig sein. Der Aufsichtsrat bestätigte Nick Reilly als neuen Chef - und mit ihm sein neues Team. [mehr]
Treuhandgesellschaft aufgelöst
Nach der Rückzahlung des staatlichen Überbrückungskredits ist die Opel-Treuhand aufgelöst worden. 65 Prozent der Anteile des Autobauers wurden laut Wirtschaftsministerium zurück an den Mutterkonzern GM übertragen. Er ist damit wieder alleiniger Eigentümer von Opel. [mehr]
Fragen und Antworten
Der Opel-Verkauf an Magna ist vom Tisch. Doch der Verbleib im Mutterkonzern General Motors wirft viele Fragen zur Zukunft des Autoherstellers und seiner Standorte auf. tagesschau.de erklärt die Motive der GM-Entscheidung und deren mögliche Folgen für Opel und die deutschen Staatshilfen. [mehr]
Interview mit Opel-Treuhänder Pfeil
Nach dem gescheiterten Opel-Magna-Deal geht Opel-Treuhänder Dirk Pfeil mit der Politik hart ins Gericht. Ins Zeugnis würde er schreiben: Sie haben sich bemüht, sind aber den Anforderungen nicht gerecht geworden, sagte er gegenüber tagesschau.de. [mehr]
Autoexperte Dudenhöffer im Interview
Es kommen Monate der Unsicherheit auf Opel und den Mutterkonzern GM zu, meint Autoexperte Dudenhöffer im EinsExtra-Interview. Die Entscheidung, Opel doch nicht zu verkaufen, sei die "Strategie mit dem höchstmöglichen Risiko". GM hätte sich auf die Probleme im Heimatland USA konzentrieren sollen. [mehr]
Verkauf abgeblasen
Der Machtkampf unter den GM-Managern ist entschieden: Opel wird nicht verkauft. Grund für die Kehrtwende ist vor allem die bessere finanzielle Lage des Detroiter Konzerns. GM schreibt wieder schwarze Zahlen. Einsparungen wird es trotzdem geben. Klaus Kastan analysiert die GM-Entscheidung. [mehr]
Chronologie
Mit der Ankündigung von GM, Opel an Magna zu verkaufen, schien die Rettung des deutschen Autobauers in Sicht. Doch nun will GM nicht mehr verkaufen und stattdessen selbst das Tochterunternehmen sanieren. Das Ende eines langen Weges? Was geschah seit Ende 2008 rund um die Opel-Rettung? [mehr]
Opel und die europäischen GM-Standorte
Der Niedergang des US-Autoriesen GM droht auch die europäischen Töchter Opel, Saab und Vauxhall mit in den Abgrund zu reißen. Allein in Deutschland bangen bei Opel 29.000 Mitarbeiter um ihre Jobs, europaweit sind es mehr mehr als 55.000 GM-Beschäftigte. tagesschau.de gibt einen Überblick. [mehr]
Fragen & Antworten zum Opel-Verkauf
Die GM-Einigung mit Magna wurde verkündet - ein Abschluss ist aber noch längst nicht unter Dach und Fach. Wie perfekt ist das Geschäft wirklich? Welche Knackpunkte gibt es noch? Und ist Opel - selbst im Falle einer Einigung - überhaupt zu retten? tagesschau.de beantwortet die wichtigsten Fragen. [mehr]
Interview zum Opel-Verkauf
Ein Verbund von General Motors und Opel liege im beiderseitigen Interesse, sagt Autoexperte Seeba im Interview mit tagesschau.de. Denn Opel stehe nach der Loslösung von GM vor fast unlösbaren Aufgaben. Die jetzige Entscheidung für Magna wertet er auch als Wahlkampfgeschenk. [mehr]
Endrunde im Opel-Bieterkampf
Beim US-Autohersteller General Motors haben sich drei Bieter um den Zuschlag für Opel beworben. Der Konzern bestätigte den Eingang der Angebote und will diese nun eingehend prüfen. Natalia Bachmayer stellt die Bieter vor. [mehr]
Opel-Interessent im Kurzporträt
Das Konzept des US-Investors Ripplewood blieb lange unbeachtet. Im Bieterwettstreit um den Autobauer Opel dominierten zunächst Magna und Fiat. Nach der Vorentscheidung für Magna war zunächst von Ripplewood nichts mehr zu hören. Doch das Unternehmen besserte sein Angebot nach. [mehr]
Opel-Interessent im Kurzporträt
Der Autozulieferer Magna sollte laut der ursprünglichen Absichtserklärung bei Opel einsteigen. Es ist nicht sein erster Übernahmeversuch. Der Name Magna war über Jahrzehnte mit dem seines Gründers Stronach verbunden. Thomas Schmidt berichtet. [mehr]
Magna-Partner Sberbank
Mit dem Zulieferer Magna will auch die russische Sberbank bei Opel einsteigen. Woher das Geld kommen soll, ist aber unklar. Fraglich ist auch, ob das neue Gemeinschaftsunternehmen auf dem russischen Markt Fuß fassen kann. Hermann Krause berichtet. [mehr]
Magna-Partner Gaz
Der russische Autohersteller Gaz, der zusammen mit Magna bei Opel einsteigen will, gilt selbst als Sanierungsfall. Gaz ist mit rund 917 Millionen Euro verschuldet, viele Angestellte verloren ihre Arbeit. Wie will der Konzern sein Opel-Engagement finanzieren? Esther Hartbrich berichtet. [mehr]
Opel-Interessent im Kurzporträt
Ein Bieter aus China mischt im Rennen um den Opel-Einstieg mit. Und zwar keiner aus der Reihe jener Firmen, die deutsche Automobilexperten in den vergangenen Monaten immer wieder genannt hatten. Astrid Freyeisen berichtet. [mehr]
Grafiken
Welche Marktanteile hat Opel? Wie haben sich die Zulassungszahlen entwickelt? Wie hoch waren die Gewinne und Verluste in den vergangenen Jahren? tagesschau.de hat Grafiken zur Lage bei Opel zusammengestellt. [mehr]
Ringen um die Opel-Rettung
Zwei Krisengipfel im Kanzleramt, neue Forderungen von GM, Debatten um eine "geordnete Insolvenz" - bereits im Frühjahr wurde hart um die Zukunft von Opel gerungen. Am Ende stand ein Vorvertrag mit Magna zum Opel-Einstieg. Die Tage der Entscheidung in einer Chronologie. [30.05.09]
So eng vernetzt sind GM und Opel
Opel ist technisch, rechtlich und finanziell eng mit GM verwoben. Der Autobauer ist dabei - anders als Management und Betriebsrat behaupten - kein Teilunternehmen, sondern eher eine Marke. Michael Immel, Ingo Nathusius und Laura Wagner über die Probleme, die sich daraus ergeben. [mehr]
Opel-Mutterkonzern beendet Insolvenzverfahren
Der Opel-Mutterkonzern General Motors hat sein Insolvenzverfahren abgeschlossen. Er übertrug die wertvollen Unternehmensteile auf einen neuen GM-Konzern, der zu fast 61 Prozent der US-Regierung gehört und unter deren Kontrolle steht. US-Präsident Obama hatte die Rettung forciert. [10.07.09]